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#1 Turm von JoelBrown 06.09.2008 13:41

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Hier arbeitet Nebraxas

Der Bote kam im Turm an.

Treue Freundin der Königsfamilie

Danke für deine vertrauende Nachricht.
Ich bin froh dass dem Zauberlehrin nicht noch mehr unheil passiert ist, soweit ich in Erinnerung habe, war Cyrill schon immer der tollpatschige Zauberer gewesen.
Bei dem Amulett kann ich nur raten weiterhin aufzupassen, es war ein Geschenk und auf die sollte man immer am meisten acht geben.
Ich weiss das nicht alle Wörter trügen können, aber ich bin mir sicher du weisst was nach diesem Brief zu tun ist.
Leider kann ich in der Zauberwelt nichts bewirken, aber vergiss niemals wer du bist und gib niemals auf!

Prinz Joel

#2 RE: Turm von Nebraxas 06.09.2008 13:44

Nebraxas hatte den Brief abgefangen.
Kopfschüttelnd schrieb er sich eine Kopie und schickte das Original dann an Mary weiter.

#3 RE: Turm von Yvonne Claire 21.09.2008 12:07

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Yvonnes Bote kam im Turm an, er flatterte hoch und legte das Geschenk mit dem Brief hin.
Er flog dann zurück.

In dem Geschenk befand sich ein kleines Tagesbüchlein, von Joels Mutter.
Ein Brief lag dazu, der von Yvonne geschrieben wurde.

#4 RE: Turm von Tarabas 16.05.2009 16:59

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Tarabas sass auf der Mauer des Turms und er blickte nach unten.
Es ging weit bis zum Boden, sehr weit.
Einige tote Soldaten lagen am Boden, draussen in den Gängen waren noch mehr.
Der junge König hielt seinen Ring in der Hand und spielte damit.

#5 RE: Turm von Asitû 16.05.2009 17:12

Asitû stand hinter Tarasbas.
Sie war nahe an ihn gelehnt und blickte hinunter in die Tiefe.
"Dunkelheit und Verderben", sagte sie mit leiser und sanfter Stimme.
Ein flüstern. Ein geisteshuschen.
Tarabas sah sie nicht an. Er wusste, das sie wieder hier war.
"Du könntest es tun, König."

#6 RE: Turm von JoelBrown 16.05.2009 18:20

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Joel trat nach oben in den Turm.
Verblüfft blickte er zu Asitû, sie war bei Tarabas?
Joel musste nicht lange überlegen was sie vor hatte.
Seine Miene wurde finster und fester.
'Ich glaube nicht das du hier bist, Asitû', dachte er ihn Gedanken und glaubte daran dass sie es hören konnte.

#7 RE: Turm von Tarabas 16.05.2009 18:23

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Asitû verschwand.
Jedoch nur in Joels Augen.
Für Tarabas war sie noch da.
Doch dieser drehte seinen Kopf und er blickte zu Joel.
Sein Blick war finster.
"Was willst du?", fragte er mit betrübter Stimme.

#8 RE: Turm von JoelBrown 16.05.2009 18:33

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Joel blickte zu Tarabas und sein Blick wurde fraglich, es stimmte ihn selber ein wenig betrübt.
Er näherte sich ihm langsam und konnte nun auch runter in die weite Tiefe sehen.
Er sah dann Tarabas schweigend an.
Nein, das war nicht das Richtige.
"Schatten können grausam sein... wie das Leben.
Einem Dinge einflüstern, die man eines Tages vielleicht sogar tut",
Joel schloss seinen Mund.
"Ich aber teile die Meinung dieser Geschöpfe nicht."

#9 RE: Turm von Tarabas 16.05.2009 18:35

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Tarabas erhob sich.
Mit funkelnden Augen sah er zu ihm.
"Was weisst du schon!"
Darauf griff er Joel am Hals und hielt ihn gegen die Mauer, gegen den Abgrund gedrückt.

#10 RE: Turm von JoelBrown 16.05.2009 18:39

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Joel schluckte und hielt sich mit der einen Hand an der Kannte fest, mit der andere hielt er Tarabas Arm fest.
Er blickte Tarabas eindringlich und mit vielsagenden Blick in die Augen.
Eine sehr gefährliche Angelegenheit und dieses Mal hatte sie Joel wirklich unterschätzt.

#11 RE: Turm von Tarabas 16.05.2009 18:42

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Tarabas sah zu Joel und seinen Blick so zu erwidern, machte ihn leidend.
Er liess Joel nicht fallen und mit zitternder Hand zog er Joel wieder hoch und warf ihn dann auf einen der toten Soldaten.
Ganz erschöpft und gebrochen blickte er auf seine Hand und er weinte still.
Einige Tränen flossen seiner Wange entlang und dann blickte er zu Joel.
Verachtung.
Verachtung auf sich selber und auf Joel.
"Ich kann nicht einmal meinen Sohn töten."

#12 RE: Turm von JoelBrown 16.05.2009 18:51

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[oooh ]

Joel schluckte und erwiderte seinen Blick.
Noch nie hatte er Tarabas weinen gesehen, er fühlte trauer und schliesslich senkte Joel seinen Blick.
Er seufzte still und schloss seine Augen.
Es tat ihm leid für Tarabas.
Leid um sein Leben und was er alles durmachen musste und jetzt quälten ihn auch schon Schatten.
"Glaubet nicht an sie", sagte Joel leise.
Er blickte zu Tarabas vielsagend und ruhig auf.
"Dann seid Ihr der Mächtige und umbezwingbar", erklärte er.

#13 RE: Turm von Tarabas 16.05.2009 18:58

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"Wenn ich...wenn ich mächtig und unbezwingbar wäre, dann würde ICH JEDEN TÖTEN KÖNNEN, DEN ICH WILL!"
Tarabas hatte Joel angeschrien und seine Stimme war sehr laut gewesen.
Verzweifelt laut und hasserfüllt.
Natürlich hatte Tarabas etwas anderes sagen wollen.
Er wollte schon immer anderes sagen, doch nie brachte er heraus, was ihm wirklich fehlte.
Es waren nicht die Schatten.
Es war nicht das Töten oder nicht Nicht-Töten.
Nein, es war wohl eher der Wunsch das zu tun, was er wollte. Und nicht das, was Otopia wollte.
Letzten Endes war auch er ein Gefangener alter Traditionen, genauso wie jeder andere auch.
Tarabas verstummte.
Er blickte zu Boden und fasste sich an der Hand.
Sie sollte aufhören zu zittern!
Eine Erinnerung kam hoch.
"Sie müssen ein Mann sein!", sagte ihm Mentor.
"Aufhören mit Illusionen, also bitte. Würde ich mir täglich Illusionen machen, mein Gott, dann wäre ich womöglichst längst daheim vor einem schönen Kamin und einer gepflegten Lektüre."

Tarabas blinzelte.
Schon war das Bild verschwunden. Wirklicih, so hatte er eben doch Mentors Stimme gehört.

#14 RE: Turm von JoelBrown 16.05.2009 19:02

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Joel hatte sich nicht vom Fleck gerührt, er blickte weiterhin zu Tarabas.
Er hatte ihn beobachtet und glaubte, dass es jetzt keine gute Idee war etwas zu sagen, oder zu erwidern.

#15 RE: Turm von Tarabas 16.05.2009 19:05

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Tarabas' Augen glitzerten.
Nein.
Verstehen würde ihn niemals jemand.
Denn er verstand sich im Grunde doch selbst nicht.
Ohne ein weiteres Wort trat er die Stufen hinab und verschwand.
Warum war er eigentlich hier hoch gekommen?
Was war es, das ihn immer wieder an Fenster und Türen lockte?
Was war es, das sein Herz schrien liess?
Ein Schrei nach Freiheit und Leben.
Ein Schrei eines Gefangenen in seinem eigenen Schloss.

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