#1 Gänge von JoelBrown 30.09.2008 23:02

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Joel ging die Gänge entlang in Richtung seines Zimmers.
Joel fühlte sich wie früher, als er noch neu im Schloss war, es war ein beunruhigendes Gefühl.
Dennoch zeigte er das Gefühl nicht.
Er kam dann vor seinen Räumen an und trat ein.

#2 RE: Gänge von Mentor 14.02.2009 11:49

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Mentor lief durch die Gänge.
Immer wieder huschten einige Diener eilig von einem Raum in den anderen.
"Den Kronleuchter ins Untergeschoss", befahl Mentor einem Diener und dieser machte gleich wieder kehrt.
"Was ist das da? Ah, ich sehe schon...bring es in die Schlafkammer."
Der andere Diener verbeugte sich und ging dann los.
Mentor war gut gelaunt.
Heute war der grosse Tag und er wieder als Mentor eingesetzt.
"Schhht, gleich ist es soweit", flüsterte ein Oberdiener und er stand an der riesigen Tür vor dem Thronsaal.
"Weg da!"
Mentor verscheute ihn mit einigen Handbewegungen.
Er hielt dann selbst kurz sein Ohr an die Tür und musste vor sich hergrinsen.

#3 RE: Gänge von Azalea 06.04.2009 23:38

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Azalea hatte die vier Tage im Turm oben nur schwer überlebt.
Doch jetzt war sie wieder frei und sie lief den Gängen entlang.
"Was schaut ihr so, entlassen sollte man euch alle. Dienern ist es nicht erlaubt, sich mit Blicken zu unterhalten!", sagte Azalea streng und sie hob leicht ihr langes Kleid beim Gehen.
Ein Fackelträger trat vor.
"Verzeiht, gnädige Prinzessin. Aber es wird euch interessieren zu hören, welch hoher Gast hier eben eingetroffen ist. Wir waren uns bis vor kurzem noch unklar, doch nun sind wir sicher. Dieser Vampir ist ein Fürst aus der Zauberwelt", sagte der Fackelträger und er trat wieder etwas zurück.
Azalea hob ihren Kopf.
Eindeutig, ihre Neugier wurde geweckt.
"Wer ist es? So sprich doch weiter, oder ich schneide dir die Zunge ab!"
"Marcus Randel", antwortete der Diener schnell. Er wusste, wie ernst Azaleas Drohungen waren.
Azaleas Augen funkelten auf.
"Aber gewiss. Sein Blut fliesst in mir", sagte sie und fragend blickte man zu ihr.
"Ich meine...die gleiche Gerissenheit. Ich wage es, mich mit einem Fürsten zu vergleichen."
Schnell eilte sie davon.

#4 RE: Gänge von JoelBrown 07.05.2009 17:19

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Joel ging den Gängen entlang, vor zwanzig Minuten war er Tarabas begegnet und er hatte sich nun zu etwas entschlossen.
Metusalem ging neben dem Prinzen her.
"Lass meine Gemahlin kommen lassen, Metusalem.
Sie und ich werden bei König Tarabas eine lange Zeit vebringen",
sagte Joel zu ihm während sie durch die Gänge gingen.
Soldaten mit Fackeln standen an den Wänden und rührten sich nicht.

#5 RE: Gänge von Tarabas 07.05.2009 17:30

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Methusalem verbeugte sich.
"Prinz Joel."
Dann ging er.

#6 RE: Gänge von Aleander 20.06.2009 11:27

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Aleander hielt die Akte von Tirus in den Händen.
Er eilte durch die Gänge und war sehr aufgewühlt.
Was er da erhalten hatte, war unglaublich.
Es würde den Tod von Joel bedeuten, so viel war er sich klar.
Denn Aleander kannte Tarabas gut.
Amon hatte geglaubt, Tarabas' würde Joel beschützen und somit den Zorn des Volkes auf sich ziehn.
Doch Aleander hätte keine Sekunde auch nur daran gedacht.
Ihm war es klar: Der Prinz würde sterben.
Und somit die Hoffnung für Aleander auf den Thron wieder steigen.

#7 RE: Gänge von Argeno 09.10.2009 22:22

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Argeno eilte Aleander hinterher.
"Ich beschwöre euch, Aleander, seid jetzt nicht dumm! Die Vampirwelt ist noch nicht bereit dazu für die Isolation. Diese Welt ist anders geworden!"
Alender lief voran. Er hielt den Brief von Fürst Marcus in der Hand und seine Schritte waren zügig.
Er hörte nicht auf Argeno, dieser Dummkopf!
Wie sie alles Dummköpfe waren...sollten sie doch nur reden!
Argeno stellte sich auf einmal vor ihn.
"Ihr seid ein Verräter, ein dreckiger Lügner, seid Ihr! Wodurch soll unser Volk Blut erleiden, durch einen einfachen Menschensohn?"
Aleander schubste Argeno wütend von sich.
"Lasst von mir, oder ich schneide euch den Kopf ab!"
Seine Augen funkelten hasserfüllt und Argeno trat leicht zurück.
Aleander ging daraufhin.

--> Grabkammer

#8 RE: Gänge von Aleander 16.02.2010 13:30

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Aleander war hin und hergerissen.
Immer wieder plagten ihn Rache- und Mordlust Tarabas gegenüber, die Tatsache, dass dieser ihn einfach absetzte, nach so langer Zeit.
Diese Ungerechtigkeit!
Und da war auch diese Stimme...
Eine innere Stimme, die von Gift sprach und von Reformation.
Ein neues Otopia.

#9 RE: Gänge von Odoardo 01.02.2011 12:29

Es war soweit.
Der Krieg begann und mit ihm hatten die Minister verloren.
Sie hatten es versucht, den König zu vergiften, ihm dem Verstand zu rauben, doch nun übernahmen die Armeen die Obermacht.
Und die Minister waren mit den anderen Königsgeblütern Gefangene dieses Krieges.
Ein Chaos herrschte.
Erasmus eilte durch die Gänge und hamsterte Gold und Diamanten, wo er sie nur finden konnte.
Andere taten es ihm gleich.
Sie wollten fliehen und weg aus diesem Schloss.
Weg aus der Gefahrenzone.
Das Schloss war fast leer.
Abgesehn von einigen Soldaten und ein paar Dienern befand sich nur noch die Königsfamilie darin.
Sonst niemand mehr.
"Das habt Ihr zu verantworten!", rief Odoardo, der mit seinem Finger auf Cyramo zeigte und sich dann den anderen anschloss.
Auch Odoardo verschwand in seinen Räumen und packte die Sachen.
Argeno blieb bisschen ruhiger, aber im heimlichen war er schon vorbereitet.
Gekreische der Drachen war zu hören und erneut verschwanden die Minister in ihren Zimmern.
Stück für Stück würden sie den König verlassen und in alle Himmelsrichtungen verschwinden.

#10 RE: Gänge von Marcellus 05.03.2011 10:34

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Marcellus hatte es in das Schloss geschafft.
Gewaffnet mit dem Schwert und der goldenen Rüstung trat er durch die düsteren, leeren Gänge des Schlosses.
Draussen wütete die Stadt, Feuer und Geschrei umlagerten das Schloss – es war ein toben wie zu Tarabas Geburt.
Und so wie er begonnen hatte, sollte der König nun auch sterben war Marcellus Wille.
Denn Tarabas war es nicht wert hier zu leben, da er bloss die Schande seines Vaters weiter trug.

#11 RE: Gänge von Fabiola 05.03.2011 13:53

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Wo bist du?
Marcellus Stimme hallte durch die Gänge und Fabiola erschrak.
„Mein Gott“, wisperte sie und sie reichte Methusalem die Fackel.
„Seine Zeit ist gekommen“, sprach der Diener betroffen und Fabiola schob ihn in ein geheimes Wandversteck.
„Nein“, sprach sie fieberhaft und montierte ihm einen Dolch an seinen Gürtel.
„Nicht wenn wir es verhindern.
Das böse in Euch, Methusalem. Lebt wohl.“
1[/size]
Daraufhin eilte sie los und die Wand schloss sich und der Diener blieb dahinter versteckt.
„Das böse in Euch, Prinzessin Fabiola“, entgegnete nun auch er leise zum Abschied und er schloss die Augen.

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[size=85]1: „Das Böse in Euch“ ist die altotopianische Version von etwa „Gott sei mit Euch.“

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