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#16 RE: Zelle von EdoardoBrown 20.06.2009 19:03

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Edoardo sah aufrichtig zu seinem Bruder.
"Möchtest du, dass ich etwas alle Welt wissen lassen soll nach deinem Tod? Oder jemand bestimmtes? Ich würde für dich bis in die Sümpfe gehn, nur zu sagen was du verlangst."

#17 RE: Zelle von JoelBrown 20.06.2009 19:31

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Joel hob darauf leicht seine Augenbrauen.
Edoardo würde dies tun?
Nun schwieg der Prinz einen Moment und überlegte.
Jemanden wissen lassen.
Ja, da vielen ihm zwei ein, die davon niemals erfahren würden- falls, es ihnen kein Otopianer erzählen würde.
Aber nein, er wollte nun doch eine andere Botschaft aufschreiben.
Er war es jemanden schuldig, den er vor vielen Jahren verlassen hatte.
"Niemand sollte hinter den Sinn dahinter kommen", sagte Joel und setzte sich nun hin.
Er sah hoch zu seinem Bruder.
"Schreibe über einen Vampiren, der sein Leben lang geträumt, sein Leben lang gekämpft, seine Meinung vertreten und... geliebt hatte.
Nicht von mir sollte das Gedicht erzählen",
sagte Joel und hatte dabei jemand ganz anderes im Kopf.
"Doch schlussendlich verlor er alles was ihm bedeutet hatte.
Nämilch seine Liebe.
Nur noch die Träume waren in seinem Leben geblieben.
Am Ende des Gedichtes, erfährt man, das es sich plötzlich die ganze Zeit um eine Mara handelte, die im Herzen, aber wie ein Vampir war. Nämlich mutigen Herzen und ihrer kämpferischen Natur."

Wiederum herrschte schweigen und Joels Gedanken schwenkten von ihr ab weiter zu Tarabas.
"Ich möchte nicht das es veröffentlicht wird."
Joel sah dann zu ihm hoch.
"Mein Wunsch ist es, dass du es aufbewahrst."

#18 RE: Zelle von EdoardoBrown 20.06.2009 19:40

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Edoardo hatte über Joels Worte lange nachgedacht.
Er sprach in Rätseln, das war nun nicht einfach!
"Die im Herzen, aber wie ein Vampir war."
Er spitzte leicht seine Lippen und sah aufrichtig zu seinem Bruder.
Ja, er begann zu verstehn.
"Mein lieber Prinz...ich weiss, dass du einst eine Geliebte hattest, ausserhalb von Otopia."
Er lächelte und legte ihm seine Hand auf die Schulter.
"Darf ich dir einen Vorschlag machen, mein Freund?"

#19 RE: Zelle von JoelBrown 20.06.2009 19:43

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Edoardo musste wohl schon sehr viel selber durch gemacht haben, um sich darunter etwas vorzustellen.
Er sah erwartungsvoll zu Edoardo und wollte ihm weiter reden lassen.
Sein Blick zeigte einverständnis genug, damit er weiter reden konnte.

#20 RE: Zelle von EdoardoBrown 20.06.2009 19:47

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"Also einmal vom Schritsteller zum Komponisten", sagte er.
"Wirklcih, es wäre unheimlich schade sowas nicht zu veröffentlichen! Stelle dir vor, das könnte ein Bestzeller werden. Ich werde mehrere Gedichte verfassen und sie dann deiner Liebsten bringen. Nur für sie wird es veröffentlicht und dann hat sie etwas davon, was meinst du?"

#21 RE: Zelle von JoelBrown 20.06.2009 19:55

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Joel war nun doch etwas überrascht auf den Vorschlag.
Es war sehr riskannt über eine kämpfende Frau zu schreiben, die dazu noch einen otopianischen Geliebten hatte.
Andereseits, machte ihm jetzt die Tatsache etwas zweifelnd, da man keinen Kontakt mehr mit den Menschen pflegen konnte.
Aber Edoardo würde sich da schon durchkämpfen wissen, das machte Joel etwas zuversichtlicher.
Würde es Kathleen denn wirklich Freude machen?
Müsste sie dann nicht täglich wieder an ihm denken?
"Ich gebe dir dazu die Erlaubnis, Edoardo.
Aber zuvor, frage sie noch, ob sie damit einverstanden wäre.
Kathleen... sie wurde sehr verletzt und ich weiss nicht ob es nicht belastend für sie wäre, täglich an mich erinnert zu werden."

Joel wurde dann auch etwas nachdenklich.
Was war mit dem König?
"Ich hätte eine Botschaft für einen Menschen.
Aber was soll ich Otopia für letzte Gedanken hinterlassen?"

#22 RE: Zelle von EdoardoBrown 20.06.2009 20:01

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"Nun, da ist Papier, ich kann warten", sagte Edoardo und er setzte sich auf die Pritsche.
"Ich werde deiner Geliebten das Buch persönlich bringen, und bevor ich es ihr gebe, kann sie selbst entscheiden, ob sie es annehmen will. Wenn nicht, dann werde ich es verbrennen. Einverstanden?"

#23 RE: Zelle von JoelBrown 20.06.2009 20:29

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Joel blickte zu seinem Bruder und er schien sehr damit einverstanden zu sein.
"Und wen es dir selber zu wertvoll ist um es am Ende doch zu verbrennen, so sorge dass es niemals einem Otopianer in die Hände fallen wird", sagte er und ihm war das besonders wichtig.
Er blickte dann zu dem Papier und der Schreibfeder.
"Was möchtest du alles erfahren?"
Es gab eine Menge über Kathleen und er wusste garnicht so recht welche Punkte Edoardo dabei wichtig waren und welche man auslassen konnte.
Ohnehin fiel Joel bei dem Gedanken der Zauberwelt Mary auch wieder ein.
Joels Blick wurde bedenklich und er nahm ohne ein Wort nun selber die Feder zur Hand und begann bereits zu schreiben.
Nein, Mary hatte er nicht vergessen.
Und er konnte sich noch sehr gut an sie erinnern, wie lieb sie immer zu ihm war und schlussendlich ihre beste Freundin war.
Dennoch hatte Joel nicht vor etwas von ihr zu schreiben.
Zumindest nicht direkt.
Wenn er Otopia etwas hinterlassen würde, so würde er ihre Spuren, die sie auf Otopia hinterlassen hatte, gerne noch erwähnen, auch wenn Mary es niemals erfahren würde.
Es war ein zu kurzer Gedanke um es überhaupt zu verstehen, vielleicht würde es Edoardo verstehen können und es grösser den anderen Vampiren offenbaren wollen.
Vielleicht aber auch nicht.

Joel endete schliesslich mit dem Geschriebenen und reichte das Papier an seinem Bruder.

#24 RE: Zelle von EdoardoBrown 20.06.2009 21:12

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Edoardo nahm das Papier an sich und er begann es ruhig durchzulesen.

#25 RE: Zelle von JoelBrown 20.06.2009 21:13

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Schwer ist der Kelch der mit Leid und Ehre gefüllt ist.
Schwer ist es den Kelch in den Händen aufrecht zu erhalten und über die Welt Otopias Entscheidungen zu treffen.
Schwer ist das Leben eines jeden Königs und doch das Ehrenvollste von allen.
Wir wollen mit Erfurcht zu ihm aufblickten und uns nicht widersetzen!
Den sein Wille geschehe.
Wer bist du, der es wagt sich gegen den Höchsten aufzulehnen?
Aus königlichem Blut geboren und als Herrscher gekrönt.
Wir wollen nicht fluchen noch klagen, über Dein Entscheid.
Denn wir achten ihn!
Und werden ihn akzeptieren.

Lange ist’s her, als die ersten Spuren sich in Otopia festsetzen. Zwar verblassen sie und sind mit blossem Auge nicht sichtbar, dennoch existieren sie.
Sie sind und waren eins gewesen.
Ich kann sie zwar nicht sehen, noch weiss ich wann… oder wo, aber dennoch ist mir gewiss, sie war hier.



Ruhig und abwartend blickte Joel ihn dabei an.
"Das ist meine Botschaft für Otopia."

#26 RE: Zelle von EdoardoBrown 20.06.2009 21:22

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Edoardo atmete tief durch und er sah dann aufrichtig zu Joel.
"In dir ist ein Schriftsteller verloren gegangen. Möchtest du, dass ich das in deinem Namen veröffentliche?"

#27 RE: Zelle von JoelBrown 20.06.2009 21:28

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Joel lächelte darauf leicht und nickte ihm anerkennend zu.
Das von einem wahren Schriftsteller zu hören, tat ihm gut.
Dann würde Otopia also ohne Zweifel zufrieden an die Botschaft zurück denken.
"Das möchte ich", sagte Joel.
"Und was das Buch angeht, sage mir was du zu wissen brauchst."

#28 RE: Zelle von EdoardoBrown 20.06.2009 21:32

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"Ich würde gerne wissen, was du früher für sie empfunden hast und jetzt. Und ob du dich schuldig fühlst und bereust", sagte Edoardo dann.

#29 RE: Zelle von JoelBrown 20.06.2009 21:44

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Eine schwere Frage, die eindeutig die tiefgründigste war, von den Fragen die ihm noch erwarteten.
"Ich habe sie geliebt", begann Joel und sah Richtung Boden, nachdenklich war sein Blick und weitgehend in die Vergangenheit zurück.
Er sah dann ruhig zu Edoarodo, Offenheit spiegelte sein Blick.
"Nein, bereuen tue ich es nicht.
Ich hatte eine Bestimmung die ich zu befolgen hatte und Schuldgefühle blieben lange noch von mir entfernd.
Ich habe damals so einiges durchgemacht und mein otopoianischer Instinkt war schlussendlich ganz im Fordegrund.
Der Abschied von uns beiden war auch damals, als der letzte Tag von Jasko war.
Aber Leid für sie tat es mir sehr, wie noch heute."

#30 RE: Zelle von EdoardoBrown 20.06.2009 21:52

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"Möchtest du irgendetwas deine Liebste noch wissen lasen? Gibt es besondere Erlebnisse?"
Edoardo war es wichtig, dieses Buch gut durchführen zu können.

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