#1 Grabkammer von Tarabas 29.07.2009 22:43

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Tarabas stand vor dem zerstümmelten Leichnahm Prinz Joels.
Noch immer war der Prinz nicht verbrannt worden.
Tarabas war zögerlich.
Als Aleander eintrat, verneigte er sich tief und lief dann näher an seinen König heran.
Tarabas blickte auf das weisse Tuch, das Joels Körperteile überdeckte.
"Eure königliche Majestät", begann nun Aleander, mit einer weiteren vorsichtigen Verbeugung.
Da Tarabas nicht reagierte, fuhr er fort und er berichtete ihm über sein Gespräch mit dem 'marcusianischen' xD Vampiren und er las seine Liste mit den ihn unbekannten Namen vor.
Schliesslich endete und abwartend sah er auf seinen König.
"Ich werde dem Fürsten in dieser kleinen Bagatelle zuvor kommen."
Nun wandte er sich an seinen Berater.
"Ich gestatte die Bitte."
Ohne weiteres lief er dann an Aleander vorbei und er war verschwunden.

#2 RE: Grabkammer von Marcus 09.08.2009 21:08

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Da stand er nun. In seiner Menschengestalt.
Vor dem langen Stein...Marcus kannte das irgendwoher. Es erinnerte ihn an einen alten vampirherrscher. Da wurden viele tote Vampire auf einen Stein gelegt, ein schwarzes Tuch bedeckte sie. Dann verbrannte manihre Leichen.
Dieser Herrscher versuchte so Krankheiten zu vernichten. Esgelang ihm sogar.
MArcus betrachtete das weiße Tuch.
Es war ein sehr komisches Gefühl als er dieses Tuch anstarrte.
Ja, MArcus hatte vom Tod gehört. Es war ein harter Schlag. Es war auch einer der Gründe gewesen warum er so lange abwesend war.
Marcus legte seine Hand auf das Tuch.
"Ist ein wesen am Anfang schwach...wird es am Ende stärker sein als alles andere auf dieser Welt."
Marcus schloss seine Augen.
"Ich habe es gesehen. Ich weiß, warum du so früh gegangen bist. Peace hätte niemals diese Welt betreten dürfen...Doch...Er ist neugierig. Er ist wie du. Ich glaube, ihr hättet euch prächtig verstanden. Klar, Peace ist eine Ausgeburt..."
Marcus wusste nicht was nach dem Tod kam.
Natürlich gab es unter seiner Rasse Vampirgötter, doch er hasste die Götter. Warum sollte er an sie glauben? Marcus war viel zu stolz um an Wesen zu glauben die es nie gab.
Doch 70% seiner Rasse glaubte an diese Götter.
Vielleicht gab es auch in Otopia Götter, er wusste es nicht.
"Ich bin mir sicher, dass du nun an einem sicheren Ort bist. Nach dem Tod soll das Jenseits das neue Zuhause sein."
Es öffnete wieder seine Augen.
"Als ich dich das erste Mal sah...Ja, da wusste ich, dass du der Junge aus der Prophezeiung warst. Du solltest mein Behälter werden. Doch du warst Otopianer, so konnte ich meinen Plan vergessen um ewiges Leben zu erhalten.
Anfangs warst du schwach."

Er grinste leicht.
"Doch du wurdest immer stärker. Ich habe dich Jahre lang beobachtet, während du in Hogwarts zur Schule gegangen bist. Sie haben dich respektiert. Egal woher du gekommen warst.
Du erinnerst mich an mich selbst, Joel.
Ich war schwach früher...Man hat mich jeden Tag verprügelt. Die Kinder hassten mich. So hasste ich sie auch. Als du diesen schüler getötet hast damals...So war auch ich, als ich meine Eltern getötet habe. Und die Tochter meines Bruders...Ein süßes Baby. Doch der HAss war stärker."

Marcus schloss wieder seine Augen.
"Als du endlich mein Schüler wurdest...Da wusste ich, du musstest gehen. Ich konnte dich nicht bei mirbehalten. Meine Vampire würden dich nicht respektieren. Es gab immer Gerüchte...Warum darfst du an meiner Seite sein, aber nicht andere junge Vampire?
Ganz einfach....WEil du wie ein Sohn für mich warst. Wie mein Sohn...Wie mein Zwillingsbruder.."

Marcus hatte natürlich später alle getötet, die diese Gerüchte in die Welt gesetzt hatten. Nun, es waren nur Geschichten...eher weniger Gerüchte.
"Du wärst ein guter König gewesen für diese Welt. Schade, dass wir niemals ein Bündniss eingehen konnten. Unsere Welten...Seite an Seite...Kein Krieg...Kein Leid...Kein Hass..."
Eine Träne....
Seit über 200 Jahren hatte Marcus Randel nicht mehr geweint. Nein, es war kein Weinen....Er hatte vergessen wie man weint. Doch diese Träne...Ja, diese Träne zeigte ihm, dass auch er noch GEfühle hatte.
Die Träne fiel auf das weiße Tuch.
"Lebe in Frieden, Joel Bron. Prinz von Otopia."
MArcus drehte sich um und verließ diese Grabkammer.

#3 RE: Grabkammer von Tarabas 09.10.2009 22:35

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Tarabas stand in der Grabkammer.
Die Asche von Joel war in einer schwarzen Vase gehüllt und stand auf dem Grabstein.
Aleander trat ein und er räusperte sich kurz.
"Eure Majestät", meinte er mit einer tiefen Verbäugung.
"Soeben ist ein Brief für euch eingetroffen, von Fürst Marcus", sagte er.
Tarabas blickte auf die schmale, hohe Vase und er zeigte keine Regung.
"Chrm...wenn Ihr erlaubt."
Aleander las den Brief dann vor, wobei er keine Worte ausliess oder veränderte.
Als er geendet hatte, sank er den Brief und trat einige Schritte zurück.
Tarabas atmete tief.
"Freundschaft...", spottete er leise und das Wort sprach er verachtend aus.
Er wandte seinen Blick dann ab von der Vase und sah zu Aleander.
"Ist es das, was alle denken? Freundschaft?"
"Eure Majestät, natürlich nicht", entgegnete Aleander.
Tarabas' kalte Hände streiften dem Grabstein entlang, als er dann um ihn herumlief und Joels Vase umkreiste.
"Der Prinz hat ihn gemocht...diesen...Vampiren."
Aleander blinzelte leicht, er schwieg.
"Mein Gott, wie enttäuscht er jetzt wohl wäre."
Tarabas liess ab von dem Grabstein und er sah zu seinem Berater.
Dieser hob leicht den Kopf.
"Geh, Aleander. Geh!"
Aleander sah erstaunt zu Tarabas.
Was, einfach so gehn?
"J- ja, eure Majestät."
Tief verneigte er sich und er ging dann.

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