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#1321 RE: Schloss von Tarabas von Pegasus 21.06.2009 14:13

In diesem Moment betrat Pegasus die Halle.
Gegensatz zu den vielen ernsthaften Gesichtern zeichnete seines eine friedliche Ruhe.
Man konnte nicht ganz dauras schliessen was er empfand.
Ob Trauer und Pflichtbewusstsein, oder ob er die Entscheidung als lobenswert empfand.
Vielleicht auch nichts von dem.
Pegasus trat zu Lady Esther und gab ihr einen Handkuss, freundlich blickte er sie an und setzte sich dann zu den beiden Browns.
Seine Aufmerksamkeit ging nun nach vorne und er wartete geduldig ab.

#1322 RE: Schloss von Tarabas von EdoardoBrown 21.06.2009 14:18

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Lady Esther hatte Pegasus demütig zugenickt.
Sie war getröstet, durch seine Anwesenheit.
Edoardo stand auf und er verbeugte sich demütig.
Ebenfalls die Merchisten hatten es getan.

#1323 RE: Schloss von Tarabas von Tarabas 21.06.2009 14:20

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Joel wurde nun herein geführt.
Tarabas lief hinter ihm und in der Mitte des Raumes war ein Kissen, worauf sich der Prinz nun knien musste.

#1324 RE: Schloss von Tarabas von EdoardoBrown 21.06.2009 14:27

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Lady Esther verkrampfte sich.
Sie nahm Edoardos Hand und atmete schwer.
Edoardo sah sehr konzentriert auf seinen Bruder und er flüsterte leise einige Worte, die er aus der Menschenwelt kannte.
"Langgestreckt auf meiner Pritsche starre ich auf die graue Wand. Draussen geht ein Sommerabend, der mich nicht kennt, singend ins Land. Leise verbben die Fluten des Tages an ewigem Strand. Schlafe ein wenig! Stärk Leib und Seele, Kopf und Hand! Draussen stehen Völker, Häuser, Geister und Herzen in Brand. Bis nach blutroter Nacht dein Tag einbricht - halte stand!"

#1325 RE: Schloss von Tarabas von JoelBrown 21.06.2009 14:50

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Joel ging Richtung des Kissen.
Er trug das weisse Gewand, dass ihm gestern gegeben worden war.
Der Gedanke, nun ganz ein Otopianer zu sein, ohne noch etwas letztes von der anderen Vampirrasse in sich zu tragen, machte ihn ruhig und gewiss.
Mit jedem Schritt mehr, den er auf das Kissen schweigend und ohne Furcht zu ging, tauchten Erinnerungen auf.
Erinnerungen an früher als er noch in Hogwarts war.
Seinie glücklichste Zeit, die ihm aber gleichzeitgi auch das eingebrockt hatte.

"Ich werde diese Welt versuchen so weiter zu regieren wie es Otopia schulde. Ich werde versuchen es Tarabas gerecht zu machen", hörte Joel seine 11-jährige Stimme in Gedanken, als er seine erste Rede vor 26 Jahren gehalten hatte.
Während er auf das Kissen zu ging, verschwand das Relitätsbild förmlich und er konnte sich auf dem Podest stehen sehen.
So klein und unerfahren.
Ganz verwandelt wegen der Zauberwelt.
"Ein Prinz sollte niemals Furcht haben" die Erinnerung von Tarabas im Zimmer tauchte auf.
"Glaubst du ich werde eines Tages genauso wie er sein?"
Ein riesen Stimmenchaos von Erinnerungen gingen dem Prinzen durch den Kopf.
Joel setzte sich auf das Kissen, seine Haltung gerade und schweigend.
"Nun, so viel ich weiss haben ihn die Minister erzogen. Du kannst dir ja vorstellen mit wie vielen Büchern und Verpflichtungen er umschwirrt wurde", konnte er Cyrills Stimme hören, als er mit ihm in den Sümpfen war.
"Schau ihn an Joel! Was fühlst du?"
"Joel....", doch weiter konnte Mary nicht sprechen.
"Freu dich Prinz. König Tarabas wird dich ehren wenn du es gut machst."

Asche zu Asche. Staub zu Staub. Tu solus Altissimus.
Ich bin unzufrieden und der Hass, der auf mir lastet, ist gross. Tu solus Altissimus!
Meine Bitternis verwandelt sch in ungezähmtes Verlangen. Ich möchte Blut sehn und sie alle spühren lassen, dass der König erzürmt ist.
Die Stadt soll ein geschlossenes Zentrum sein, die Dörfer abgebrannt und ausgequetscht.
Meine Gleichgültigkeit deren die mich Fürchten, lässt mich allmählch unruhig werden. Ich muss endlich zu klarem Verstande finden.


Joel schluckte und blickte dann ruhig nach vorne.
Der Brief hatte er noch gut in Erinnerung, auch wenn er nur sehr kürzlich in den Gedanken und Augen wieder auftauchte.

"König Tarabas hängt an euch", hörte das Stimmengewirr nun allmählich auf in den Gedanken.
"Und ich verstehe weshalb. Es ist eure Art..."
"Meine Art?
Wie kommst du darauf, Zipora?"
, hörte er sich vewundert Zipora zurück fragen.
Noch einmal sah er Kathleen vor sich und schilesslich verschwanden die Bilder.
Sie waren vorbei.

[Es war eine sehr schöne Zeit mit der ich Joel spielen durfte!
Ich danke für die wundervollen Zitate die ich übernommen habe!
Es gibt noch 6000 mehr, (mit meinem früheren Acc eingerechnet, der leider gelöscht ist) die mir sehr am Herzen liegen.
Ich werde diese Zeit niemals vergessen.
Danke!]

#1326 RE: Schloss von Tarabas von Pegasus 21.06.2009 14:55

Pegasus hörte die leisen Worte die Edoardo sprach.
Er beobachtete den Prinzen und legte sich leicht die Hand ans Kinn.
Auch Tarabas Haltung beobachtete Pegasus interessiert.
Was fühlte er?

#1327 RE: Schloss von Tarabas von Edo 21.06.2009 14:57

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Edo blickte ernst dem ganzen zu.
Wie auch Feres, desse Haltung ebenfalls äusserlich verschlossen war.
Die beiden gaben nicht preis was in ihnen vor sich ging.
Pflicht war es, was sie hüllte und schweigen wie es sich geziehmte.

#1328 RE: Schloss von Tarabas von Tarabas 21.06.2009 14:59

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[omG ein irrsinniger post!!!! ich danke dir für diese legendäre zeit!!!!!]

Tarabas trat nun hinter Joel und er hob sein Schwert.
Noch einmal sah er aufmerksam zu ihm.
Wie er es früher getan hatte.
Er sah in Joel seinen Sohn.
Er sah ihn Joel Stolz, Neid und er sah in Joel auch sich selber.
Es war, als würde er sich selbst gegenüber stehn.
Nein, Joel war anders als Tarabas, doch tief im innern sah es anders aus.
Er sah in Joel einen jungen Mann, dem alles genommen wurde.
Der wie ein Gefangener lebte und alls gut machen wollte.
Der junge Prinz lebte nur für Otopia.
So wie Tarabas selber.
Alles andere zählte nicht mehr.

Lady Esther schloss die Augen und sie schluckte.
Sie konnte das nicht mitansehn.
Edoardo drückte fest ihre Hand und er blickte ruhig zu seinem Bruder.
Nein, er hatte Joel nicht lange gekannt.
Doch die wenigen Momente, die er mit ihm erlebt, waren mehr wert als alles andere.
"Tiefes und langes Schweigen; dann hör ich die Nacht zu mir sich neigen: Ich bin nicht finster, finster ist nur die Schuld."

#1329 RE: Schloss von Tarabas von JoelBrown 21.06.2009 15:07

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[ich dir auch martina!!!!]

Joel fühlte, dass Tarabas hinter ihm stand.
Und so wie Tarabas Joel als sein Sohn sah, so erkannte auch Joel den Vater in dem König.
Noch einmal hielt er den Kopf aufrecht und geduldig.
Schweigend nahm er die Umgebung wahr.
Noch einmal, ehe er dem Tode preis gegeben war, blickte er zu den Leuten.
Sein Blick traf seine Familie, Lady Esther, Edoardo und auch Pegasus.
Joels Blick nahm etwas warmes an, nein er war nicht allein.
Schliesslich senkte er dann gehorsam seinen Kopf und liess Tarabas das Urteil erfüllen.

#1330 RE: Schloss von Tarabas von Tarabas 21.06.2009 15:15

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[Und so wie Tarabas Joel als sein Sohn sah, so erkannte auch Joel den Vater in dem König. Joels Blick nahm etwas warmes an, nein er war nicht allein. ]

Edoardo sah aufrichtig zu seinem Bruder.
Er war stolz.
Stolz Joels Bruder zu sein.
Unendlich stolz.
Tarabas' Hand zuckte.
Er schien einen Moment zu zögern.
So war es, dass der König seinen Atem anhielt und sich fest auf die Zunge biss.
Seine Augen leuchteten kurz rot auf und dann geschah es.
Tarabas schwang das Schwert in die Höhe und schlug Joel daraufhin den Kopf ab.
Es war Stille.
Berückend.
Nur Tarabas fassungsloses schnauben war zu hören und er senkte seine Klinge.
Noch einmal blickte er auf den Toten Joel und ohne ein weiteres Wort verschwand er.
Das Schwert nahm er mit sich.
Lady Esther hörte nur den König weggehen und sie blickte langsam auf zu Edoardo.
Sie hatte im stillen geweint und seufzte nun leicht.
Edoardo schlang dabei seine Arme um sie und schloss die Augen.

[R.I.P. eine ganze rpg-geschichte zu ende]

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