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#31 RE: Ministerkammer von Aleander 04.10.2009 22:18

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Aleander schnaubte erneut und er sah zu Argeno.
"Ich ziehe mich zurück."
Mit einem letzten verächtlichen Blick zu Edo verschliess er die Ministerkammer.
Argeno legte die Hand an sein Kinn.
"Wir sind auch der Meinung, dass Aleander viel mehr erzählt, als er eigentlich sollte."

#32 RE: Ministerkammer von Edo 04.10.2009 22:22

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Edo schwieg, blickte aber immer noch etwas fassungslos und skeptisch drein, er konnte fast nicht glauben wie es mit Otopia zukünftlich stand.

Feres legte die Zigarre weg und richtete sich etwas gerader hin.

#33 RE: Ministerkammer von Argeno 04.10.2009 22:26

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Argeno erhob sich.
"Ich glaube der Rat ist hiermit zuende. Es hat keinen Sinn weiter zu reden, da wir sowieso nichts wissen. Sie sind jetzt vorgewarnt und müssen sich darauf einstellen."
Marcellus erhob sich und er salutierte.
Daraufhin ging er als erster hinaus.

#34 RE: Ministerkammer von Edo 04.10.2009 22:27

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Edo wartete einen Moment, ihm wurde nachdenklich zu Mute.
Er erhob sich dann selbst und salutierte ebenfalls, schliesslich ging er davon.

Feres erhob sich, blickte noch einmal zu Argeno und ging.

#35 RE: Ministerkammer von Argeno 04.10.2009 22:28

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Ebenfalls Vladimir ging - besorgt.
Die beiden Minister blieben im Schloss zurück.

#36 RE: Ministerkammer von Argeno 31.10.2009 10:09

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Arkadius war aufgestanden.
"Das dürfen wir dem König auf keinen Fall mitteilen", sagte der hohe Minister und er strich sich kurz über den langen Bart.
"Meine Rede", sprach nun Erasmus, der ebenfalls aufstand, jedoch nicht aus zorn, sondern weil er sich gerne ins Zentrum setzte.
"Wenn der Köing von der Reise des Prinzen erführte, könnte er noch mehr erzürnen."
"Und schlimmer noch", rief ein weiterer, der jedoch sitzen blieb.
"Der König könnte die Reise verbieten und Marcellus ist bereits aufgebrochen!"
"Und schon wieder fragt sich, ob wir nicht zu voreilig gehandelt haben", sagte Argeno und er sah sich ruhig in der Runde um.
"Treue Minister", ergriff nun Erasmus wieder das Wort.
"Wir können davon ausgehn, dass der König sich sowieso keine Gedanken um den Prinzen macht...wohl eher - um den Verstorbenen..."
Schämisches Lachen war aus der hinteren Ecke zu hören, Erasmus stimmte dem kurz bei.
"Also wie sollte er - ohne unsere Wenigkeit - überhaupt von der Reise erfahren? Sagen wir es so...der Junge Sprinz wird einen kleinen Spaziergang machen. In zwei, drei Wochen wird er wieder hier sein uns nichts ist geschehen."
"Aber wenn nun doch etwas passiert", sagte Argeno und das war seine grösste Sorge.
Erasmus setzte sich wieder.
"Wahrscheinlich", jetzt kam wieder Arkadius ins Spiel, der die ganze Zeit herumgelaufen war.
"Würden wird die Schuld dem Merchisten übergeben, Marcellus wird getötet und der Prinz...vielleicht ist er ebenfalls tot? Auf beiden Seiten keine grossen Verluste."
Einige Minister nickten, während wenige anderere die Stirn runzelten.
"Ihr bedenkt dabei aber nicht", sagte nun Argeno und wandte sich dabei an Arkadius.
"Das Cyramo bei Merchist Edos zu finden ist. Somit wird Edo davon gehört haben und ihn werden wir vor dem König nicht anklagen können."
"Edo! Edo war schon immer ein Problem", sagte der Minister nicholas in angewidertem Ton.
"Es würde mich auch nicht wundern, wenn Edo persönlich mit auf die Reise ginge."
"Mit anderen Worten, wir müssen es dem König sagen."
"Es scheint so."
"Unseren Kopf für diesen Jüngling riskieren."
"Das, meine Herren, ist Otopia."

#37 RE: Ministerkammer von Aleander 31.10.2009 10:13

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Argeno sah nun zu Aleander und er nickte diesem zu.
Aleander hatte während der ganzen Besprechung nichts gesagt und war bei der Tür gestanden.
nun ging der Berater, da das Urteil gefällt wurde.

--> Thronsaal

#38 RE: Ministerkammer von Odoardo 12.02.2010 13:57

Es waren die Minister, die zusammen sassen und besprachen.
Argeno hatte die Sitzung eröffnet und zu seiner linken sass Aleander, der sehr schlecht gestimmt war.
"Es ist doch mittlerweile einen Tatsache, dass der König demnächst handeln wird", sagte Erasmus, der nichts so gerne hörte, wie sich selbst sprechen.
"Auch wenn...diese dramatischen Umstände...nur einen kleinen Teil von uns betreffen könnten, so müssen wir dennoch Rücksicht nehmen."
"Ich stimme Erasmus zu!", sagte der alte Arkadius.
"Im Zorn könnte der König uns alle töten wollen. Vergessen wir nicht, was mit unseren Vorgängern geschehn ist."
Erasmus ergriff wieder das Wort.
"Daher ist es von grösster Notwendigkeit, dass wir absofort alle Formulare abändern. Keine Daten mehr über sämtliche Neuvampire!"
Aleander sass beteilungslos da und nachdenklich hatte er seine Stirn in Falten gelegt.
Er war äusserst in Sorgnis, nicht um den König, sondern um sich selber.
Die Minister sprachen, während dann auch Argeno miteinmischte und Aleander nur zuhörte.
Odoardo sass weiter hinten neben Schemuel und die beiden tauschten kurz einige Blicke.
Besonders Schemuel war betroffen.
Würde das eintreffen, was man hier diskutierte, müsste er demnächst sterben, denn als jüdischer Neuvampir sollte er in zukunft wohl nicht mehr als Minister geduldet werden.
Sowieso war vieles im Wandel.
Seither Tarabas immer unzufriedener wurde mit dem Verlauf seiner Bevölkerung und den schwindenden Altotopianischen Sitten, war eine baldige Reformation sehrwohl vorraussehbar und unabdingbar.
Es sei denn, etwas unerwartetes würde geschehen...

#39 RE: Ministerkammer von Argeno 18.03.2010 14:38

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"Es bleibt nur noch eine Frage der Zeit, bis man den König in Frieden gehen lässt", sagte Argeno, der die heutige Sitzung führte.
"Man spricht von Ansteckungsgefahr, teure Minister, ich denke es wird an der Zeit, dass wir uns auf den Prinzen konzentrieren."
"Der Prinz wird kein besserer König sein, als es sein Vater gewesen wäre!", sagte Erasmus und einige nickten daraufhin.
"Ach, und wie wollt Ihr ihn denn töten, etwa auch mit Gift?"
Odoardo spuckte angewiedert zu Boden, während Erasmus sein Schwert zog.
"Ich warne euch, man munkelt, dass Ihr aus Feigheit die Seite wechseln könntet."
"Dann munkelt nur, ich habe meinen Weg schon zu früh gewählt. Und werde bald meine gerechte Strafe erhalten."
"Lasst uns in Ruhe sprechen, nicht wie letztes Mal!", seufzte Argeno.
Einige Ministerplätze waren frei, eine grosse Anspannung unter den Leuten und der letzte Streit hatte zu Totschlägen geführt.
Aleander sass auf seinem Stuhl, auf seine Finger blickend, während Argeno sich an ihn wandte.
"Denn mehr sollten wir euch gratulieren, Aleander. Zuerst habe ich gedacht, Ihr wäret dumm, doch mittlerweile erkenne ich das Genie in euch und muss zustimmen, den König von einem Tag auf den anderen tot gehabt zu haben wäre unser ruin gewesen. Ihr scheint eine gute Sinneskentnis zu haben, den Mediziner so zu steuern, mein Kompliment.
Nun denn, ich werde mich nach einem guten Soldaten umschauen, der sich um den Prinzen kümmert sorgt."

#40 RE: Ministerkammer von Odoardo 10.12.2010 16:57

Die Minister sassen zusammen, des Neuen trafen sie sich immer mehr.
Seit der König erkrank und von Tag zu Tag schwächer wurde.
"Ich bin in Sorge, denn der Prinz hat bereits die Grenze dieser Wälder durchschritten", sagte Argeno mit ernster Stimme, der wie immer die Sitzung leitete.
"Der Prinz", spottete Erasmus mit verachtender Stimme.
"Was soll er uns kümmern? Soll er zurück, woher er gekrochen kam."
"Ihr wisst nicht, was Eure Zunge spricht!", erwiderte Arkadius, der Ministerälteste.
"Wer weiss, vielleicht ist er schon bereits hier und könnte Euch den Kopf abschlagen!"
"Lasst uns vernünftig miteinander reden", sagte Odoardo, der das ganze schlichten wollte.
Erasmus verengte die Augen und schenkte Arkadius einen feindseligen Blick.
Argeno stand auf.
"Der Prinz macht sich sorgen um den König. Er bedauert sein seltenes Erscheinen und hat seine Gefolgsschaft mitgenommen."
Unruhiges Murmeln ging durch den Saal, die Minister diskutierten über diese neue Nachricht.
"Dann ist es also Tatsache", sagte nun Schemuel, der Jude unter ihnen.
"Ich fürchte ja."
Ein Moment lang war Stille.
Erasmus stand auf und er lief in die Mitte der Minister.
"Ihr alle und ich...wir werden den Prinzen aufnehmen und gut zu ihm sein. Sagen wir es so: Wir werden zu gut zu ihm sein. Er soll verblendet werden, genauso wie seine schwachen Vorväter!"
"Aleander, was meint Ihr dazu?", fragte nun Argeno, der zu dem Berater blickte.
Er sass auf dem 12. Steinsitz und war wie an jeder Sitzung anwesend.
Er überlegte.
"Ich...schliesse mich Erasmus an.
Vernebeln wir den Prinzen und sorgen dafür, das er nichts erfährt.
Was seine schwachen Cousinen angehn: So sollten sie endlich lernen wie Weiber in ihren Gemächern zu verweilen."

Schämisches Lachen kam über die Minister und Argeno nickte.
"Aber Vorsicht ist geboten.
Fortan keine Beratungen mehr zum König."

#41 RE: Ministerkammer von Cyramo 26.12.2010 19:13

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Cyramo und seine Cousinen sind im Schloss angekommen.
Man hatte sie gut empfangen und weitgehend versorgt.
Sämtliche Dienerschaft und Soldaten waren in ihre Räume untergebracht worden, während die schönen Geschwister Fabiola und Fenja bekamen, was ihre Herzen begehrten.
Die Minister kümmerten sich gut darum, dass sie zufrieden waren und noch mehr, das sie abgelenkt waren und keine Sorge trugen.
Hingegen aber Cyramo war ein Sorgefall der Minister.
Er hatte weder Wünsche noch Bedürfnisse sondern anderes: Er hatte Anordnungen.
"Mein Herr, Ihr solltet den König nicht so beanspruchen", sprach nun Argeno in einem vertraulichen Gespräch mit dem Prinzen.
Gut gesinnt und ihm als Ratgeber entgegen kommen.
"Vergesst nicht, der braucht Ruhe...Sorgenlosigkeit. Lasst die Dinge lieber so, wie Sie sind.
So wie sie der König zurück gelassen...warum solltet Ihr sein Gemüt belasten indem Ihr jegliche Änderungen trefft?"

Cyramo trat durch den Saal und sah sich alles genau an.
Jedes Gemälde, jeden Kelch, jeden Stuhl.
Argeno lief immerzu hinter ihm und wartete auf seine Antwort.
Entschlossen drehte sich der Prinz um.
"Nichts destotrotz, Argeno, hört auf meinen Befehl!
Räumt das Schloss, so weitgehend wie möglich!"

Argeno verneigte sich, wenn auch widerwillig und ging dann davon.
Das neue Königsblut im Schloss war nicht gut, sondern lästig und störend.
Cyramo war schlau und er kannte seinen Grossvater besser, als er vielleicht selbst wusste.

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