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#46 RE: Brücke von SaskiaSmith 27.12.2010 14:25

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"Natürlich. Ich habe schon immer davon geträumt in den Krieg zu ziehen"
bittere Ironie schwang in ihrer Stimme mit.
"Ja ich liege sogar Nachts wach und denk mir, boah jetzt in den Krieg ziehen"
Dann schüttelte sie verständnislos den Kopf.
"Es tut mir Leid Sie enttäuschen zu müssen. Aber lieber werde ich mich Prostituieren
als in den Krieg zu ziehen"

#47 RE: Brücke von Olak 27.12.2010 14:29

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"Du könntest viel bewirken damit", sagte Olek, der ruhig blieb und schon allerlei solche Antworten bekommen hatte.
Hier in der Zauber- und Menschenwelt Anhänger zu finden schien schon fast eine Unmöglichkeit.
Einerseits war das sogar verständlich, was hatten diese Leute mit Otopia zu tun?
Nichts.
Aber das widerrum hatte auch seine Gründe und deshalb suchte er auch hier.
"Für dein Land und für unseres.
Höre ich ein endgültiges Nein?"

#48 RE: Brücke von SaskiaSmith 27.12.2010 14:30

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"Ich bin eine Frau. Ich würde in einem Krieg nicht mal 5 Minuten Leben."
Saskia schüttelte den Kopf.
"Nein. Aber wenn sie Soldaten suchen, dann gehen sie doch einfach zum Militär."

#49 RE: Brücke von Olak 27.12.2010 14:39

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"Danke für diesen unglaublich aufschlussreichen Tipp", gab nun Olak seinerseits ironisch zurück und er wandte sich von ihr ab.
Der Otopianer lief dann der Dunkelheit entgegen.

#50 RE: Brücke von SaskiaSmith 27.12.2010 14:44

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Saskia schaute ihm nach.
Wie von selbst bewegten sich ihre Beine und sie ging ihm hinterher.
"Moment" sie blieb stehen und schüttelte dann den Kopf. "Von welchem Land hast du gesprochen?"

#51 RE: Brücke von Olak 27.12.2010 14:47

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Olak hatte nicht erwartet, das sie ihm nachging.
Aber sie tat es und sie fragte.
Das hielt ihn jedoch nicht davon ab, weiter dem Dunkel entgegen zu schreiten, um die Gassen zu biegen.
Aber es veranlasste ihn, ihr zu antworten.
"Otopia", sagte Olak, der sich an jeder neuen Stelle suchend umsah nach Leuten die man fragen konnte.

#52 RE: Brücke von SaskiaSmith 27.12.2010 14:51

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"Wenn ich sage, dass ich dich in den Krieg begleite, sagst du mir dann deinen Namen?"
Saskia war stehen geblieben. Keinen Schritt würde sie ihm nachlaufen.
"Warum hast du mich angesprochen? Sehe ich aus, als hätte ich Kampfgeist?"

#53 RE: Brücke von Olak 27.12.2010 14:55

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Wenn ich sage, dass ich dich in den Krieg begleite, sagst du mir dann deinen Namen?
"Ich heisse Olak."
Andernfalls hätte er ihn ihr nicht gegeben.
"Ich habe dich angesprochen, weil du eine Frau bist", sagte Olak nun in aufrichtiger Stimme.
Er war ebenfalls stehen geblieben und drehte sich zu ihr um.
Sanfter Schimmer des Mondes leuchtete auf sein Gesicht.
Die Augen glänzten.
"Nur eine Frau sollte dem König helfen."

#54 RE: Brücke von SaskiaSmith 27.12.2010 14:57

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"Wieso gerade eine Frau?"
Verwundert schaute Saskia ihn an.
"Hat der König nicht genug Frauen an seiner Seite?"

#55 RE: Brücke von Olak 27.12.2010 14:59

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"Du wirst es vielleicht verstehn, wenn es soweit ist", sagte Olak, der sich dann von ihr abdrehte.
"Vielleicht aber auch nicht.
Wenn du mit mir kommen willst, dann folge mir."

Mit langsamen Schritten ging er dann voran, weiter der Gasse entlang.

#56 RE: Brücke von SaskiaSmith 27.12.2010 15:05

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Zögernd schaute Saskia sich um.
Was würde passieren, wenn sie ihm folgen würde?
Sie schaute zurück. Nichts würde sich ändern, wenn sie sich umdrehen würde.
Es wäre alles wie vorher.
Aber wie würde sich die Zukunft verändern, wenn sie Olak nun folgen würde?
Nur eine Frau sollte dem König helfen
Dann hörte sie ihre Absätze auf dem Boden und sie folgte Olak.
Eigentlich war sie nicht gerade scharf darauf zu sterben, aber sie wollte diesen Misteriösen Mann
kennenlernen.
Ob er geahnt hatte, dass sie ihm folgen würde?

#57 RE: Brücke von Olak 27.12.2010 15:09

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Und so hatte sie sich also entschieden.
Saskia hatte sich nicht unbedingt für den sicheren Tod entschieden, nein.
Zumindest nicht in seinen Augen, denn er wusste, das sie Siegen würden.
Niemals würde sein Bruder versagen - nicht Tarabas.
Olak lief und führte Saskia in den Wald.

--> Wald

#58 RE: Brücke von Miranda Charme 19.04.2011 09:01

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edit

#59 RE: Brücke von Gorgh Papillion 19.04.2011 09:05

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Mit ruhigen Schritten lief Gorgh über die langen und leicht schmutzigen Straßen.
Auf seinen Kopf trug er einen Hut und an seinem Mantel war ein weißer Button befestigt.
Am liebsten wollte er diesen zu Boden werfen und rauftreten, aber zügelte seine Wünsche.
Gorgh kam nach einiger Zeit an der Brücke an und müde lehnte er sich zurück.
Wieder hatte er wenig geschlafen, aber er musste ja auch.
Die Arbeit schlief nie hatte sein Vater ihm immer wieder eingeredet.
"Hmm." murmelte er schon fast als Zustimmung zu seinen eigenen Gedanken.
Ein paar reiche Leute nickten ihm zu und Gorgh erwiederte dieses leicht.
Er lief dann aber mit langsamen Schritten weiter über die Brücke.

#60 RE: Brücke von MarcellaDensham 19.04.2011 09:33

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Leichter Regen setzte ein, passend zu der trüben Stimmung.
Marcella stand etwas abseits der Brücke mit einem Regenschirm in der Hand.
Auch für sie war das Leben schwieriger geworden.
Aber sie war noch jung, sie konnte noch vieles erreichen.
Der Herr da vorne trug eines dieser Kageyasu-Abzeichen.
Mittlerweile sah man immer mehr von denen.
Selbst Marcellas Freunde, die ihren Herrscher hassten, trugen welche - aus Angst.
Angst hatten viele, ja.
Man wollte sich verbergen, einen Schutzwall um sich bilden.
Die junge Frau packte Mut und sie trat auf den reichen Hernn mit Hut und Anstecker zu.
"Sie sehen aus, als würden Sie etwas Abwechslung gebrauchen", sagte die junge Frau in vorsichtigem Ton.
Sie fuhr dann leicht durch ihr Haar.
"Möchten Sie mich zu einem Drink einladen?"

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