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#16 RE: Thronsaal von Tarabas 22.11.2009 00:21

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Tarabas blickte zu Pegasus, er lächelte heimtückisch.
"Wollt Ihr ihn hören? Aber bitte doch. Holt mir den Prinzen!"
Daraufhin eilte ein Diener los um Cyrano zu holen.
Kurze Zeit später wurde der Prinz auch schon zum Einlass gebeten und Tarabas erhob sich.
"Wir haben einen Gast hier, Prinz."

#17 RE: Thronsaal von Cyramo 22.11.2009 00:28

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Cyramo trat ein und ging auf die Knie vor dem König.
Er erhob sich dann nach einem Augenblick und wandte sich dann an Pegasus, dem er nun ebenfalls seine volle Aufmerksamkeit schenkte und sich vor ihm verneigte.
Aufrichtig sah er dann zu Tarabas und wartete aufmerksam einen Moment.
Er war zufrieden wieder hier zu sein.

#18 RE: Thronsaal von Tarabas 22.11.2009 00:30

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"Pegasus möchte wissen, wie es dir in den Sümpfen ergangen ist", sagte nun Tarabas und er wartete ab, was der Prinz zu erzählen hatte.

#19 RE: Thronsaal von Pegasus 22.11.2009 00:42

Pegasus war nun gespannt, was der junge Prinz da zu erzählen hatte.
Friedlich schwenkte er seinen Kelch kurz und lauschte, was Tarabas zu Wissen forderte.

Cyramo hatte Tarabas ruhig zugehört und neigte kurz seinen Kopf. Er wandte sich dann an Pegasus, da dieser danach gefragt hatte.
Cyramos Miene war sanft aufgehellt und auch er schien in bester Laune gestimmt zu sein, was er allerdings nicht zu stark beabsichtigte zu zeigen.
"Die Sümpfe, o Pegasus sind voller Melodien, Stimmen und seltsamen Begebenheiten", erzählte ruhig und friedlich, er lächelte sanft, was spöttisch gesandt war zu diesem Ort und er schloss dann seinen Mund bestimmt, da er kurz überlegte.
"So lasst uns Lob singen, denen die ihr Blut vergiessen und denjenigen, die es empfangen.
Auf Bruder, ehe die Welt sich wendet und die Sonn aufgeht.
Lasset uns feiern den glorreichen Tag und vergessen was vorher geschehen.
Durch das reine Blut ein neuer Anfang.
Und durch die Krone ein neues Gesicht...",
zitierte er den 57 Vers.
"Daran halte ich fest und alles andere ist Nichtigkeit.
Ich halte nichts von den Sümpfen.
Hier ist Otopia und hier fängt die Ära an",
er drehte seinen Kopf dabei Richtung Tarabas und man konnte Cyramo anmerken wie stolz er auf einmal war.
Stolz auf die Vampire, die sich nicht unterordnen liessen von fünf Königen.
"Belanglos erscheinen mir die Sümpfe wenn ich die Macht hier vor Augen habe.
Wenn ich des Königs Anblick betrachte, so ist die Sumpfwelt ein nichts...
Nichts ist Nichtikeit, es verschwindet und man vergisst",
sagte Cyramo und blickte dabei leicht auf einen bestimmten Punkt am Boden, ihm leuchtete das Sonnenklar ein.
Sollte Cyrill der Meinung sein, dass die Sümpfe das wahre waren, die Vampire hatten ihre frühere Heimat vergessen, also war es Nichtigkeit.
Die 900 Verse priesen die neue Ära.

#20 RE: Thronsaal von Tarabas 22.11.2009 00:45

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Tarabas hob zufrieden seinen Kopf.
"Seht Ihr?"
Er streckte daraufhin Cyrano seine Hand entgegen, als Anerkennung an den Prinzen.

#21 RE: Thronsaal von Pegasus 22.11.2009 00:52

Cyramo freute es das zu hören, er trat näher zum König. Er beugte seinen Oberkörper und küsste dessen Ring am Finger.
Zuversichtlich trat er dann einen Schritt wieder zurück und blickte dann zu Pegasus.

Pegasus amüsierte dies.
"Hört, hört", meinte er und beobachtete die beiden.
"Durch das reine Blut ein neuer Anfang.
Und durch die Krone ein neues Gesicht",
seine Haltung schien zu frieden, wenn nicht gar entspannt, da schien sich also nichts verändert zu haben.
Pegasus wusste nun was er wollte und nippte am Kelch.

#22 RE: Thronsaal von Tarabas 22.11.2009 00:56

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Tarabas war sehr zufrieden mit Cyrano.
"Ist mein Reich im Stande diesem Sumpfloch die Stirn zu bieten?"

#23 RE: Thronsaal von Cyramo 22.11.2009 13:58

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Nun hob Pegasus von seinem Kelch den Blick und sah ruhig zu Cyramo, nun war er doch tatsächlich gespannt, was dieser im Antworten würde.
Leicht bestimmt zog er seine Mundwinkeln etwas höher und lauschte friedlich.

Cyramo liess auf seine Antwort einen Moment warten.
Er dachte an die Sümpfe, an ihre Bewohner.
"Die Sümpfe sind voll von eigenartigen Wesen.
Ich kenne nicht einmal all ihre Namen",
Cyramo sah friedfertig zu Tarabas und genoss es gefragt zu werden.
Allerdings eine sehr schwere Frage, da er nicht alles gesehen hatte.
"Sie führen ein Leben in Stimmung, ohne jegliche Bedeutung, dazu sind die Sümpfe sehr vielfältig und Gebiete sollten studiert werden, ehe man sich in fremde Gewässer traut, zumindest hat der Zigeuner das angedeutet.
Die Bewohner dagegen scheinen mir zu harmonisch und unerfahren im Krieg zu sein, sie würden nicht im Stande sein, gegen Euer Reich, Tarabas zu siegen.
Ich finde es allerdings nicht wert, dieses Sumpfloch aufzumischen",
gab Cyramo seine Meinung kund.

#24 RE: Thronsaal von Marcellus 05.03.2011 13:49

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Marcellus brach die Türe auf.
„Wo bist du, Tarabas?“, schrie er laut und Zorn in seiner Stimme.
Er stand im Thronsaal, der so manch gewaltige Geschichten zu erzählen hatte.
Der Saal war leer.
Abgesehn vom steinernen Thron des Königs war nichts darin.
Nur Leere und Trauer.
Hier hatte Joel einst das Herz seines Vaters gegessen.
Hier hatte Pegasus seine Glorreichen Bälle geführt.
Hier waren Douglas und Eichenberg zu Rittern geschlagen worden.
Hier hatte Tarabas mit 17 Jahren seinen ersten Regentstag geführt.
Hier hatte sich Nicola von den Ministern verführen lassen.
„Verräter!“, rief Marcellus laut, der sein Schwert gezückt hatte und sich lauernd um seine Achse drehte.
Er war aufmerksam wie eine witternde Gazelle, jeden Moment bereit zu Reagieren, würde der kleinste Ton fallen.
„Wo bist du?“
Laut hallte seine Stimme durch den Saal.

#25 RE: Thronsaal von Cyramo 05.03.2011 14:05

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Cyramo stolperte durch die Gänge hinein in den Thronsaal.
Der wütende Marcellus schlug auf ihn ein, während der Prinz abermals abblockte aber keine Gelegenheit fand, zurück zu schlagen.
Ja, allerdings, Marcellus war ein erfahrener Kriegsmann mit unglaublicher Kraft in seinen Armen.
Fast jedesmal spickte dem Prinzen das Schwert von den Händen, doch die innere Kraft und Überzeugtheit hielt ihn standhaft.
„Du bist ein Nichts“, spottete Marcellus, der auf den Prinzen zutrat und ihn in die Enge trieb.
„Genauso wie dein Vater ein Nichts war.
Der sich in eine Hexe verliebt hat und den Zauberern geholfen hat.“

„Lasst ihn in Ruhe!“
Fabiola kam in den Thronsaal geeilt und sie zückte ihr Schwert.
Marcellus hielt inne und er entfernte sich vom Prinzen, während er lauernd zu Fabiola sah.
„Eine Frau“, stellte er fest.
Ernst und unzufrieden.
„Soweit sind wir ins unserer Geschichte also schon gekommen.“
Er schoss einen Dolch auf sie und Fabiola schrie auf, als sie die Waffe traf.
Ihr Schwert fiel zu Boden und das Zeichen von Versagen hallte im ganzen Saal wieder.
„Fabiola!“
Cyramos Augen weiteten sich und er eilte zu seiner Cousine.
Diese taumelte leicht hin und her, während sie sich etwas zu stützen suchte und ihren Cousin als Antwort bekam.
„Es - geht - schon“, keuchte sie stockend und liess sich auf den Boden helfen.

#26 RE: Thronsaal von Deos 05.03.2011 14:41

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Nichts steht geschrieben, solange sich die Erde dreht.
Nichts steht geschrieben, solange uns ein jeder neuer Tag etwas Neues schenkt.
Nichts steht geschrieben, solange wir uns entscheiden können.
...und handeln.

#27 RE: Thronsaal von Marcellus 05.03.2011 14:45

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Marcellus schritt auf den Prinzen zu und er hob sein Schwert.
Schnell hielt ihm Cyramo entgegen und trat von seiner Cousine weg.
„Ehre den König, denn er ist der Höchste in Otopia.
Opfere du dich ihm auf und richte dein Leben nach seinesgleichen!“
, knirschte Cyramo und schlug Marcellus‘ Schwerthiebe mit aller Kraft zurück.
„Wage es niemals den Zorn deines Herrschers auf dich zu ziehn, denn seine Macht ist ewig!“
Marcellus liess sich zwei Schritte zurück drängen, während der Junge ihn mit den 900 Versen verklagte.
„Ehre!
Ehre ihn ob Morgen oder Abend.“

„Wir haben es uns wohlverdient, selbst zu herrschen und diejenigen zu ehren, die da zu ehren sind“, entgegnete Marcellus und er trat einen weiteren Schritt zurück.
Verachtend sah er auf den kleinen Prinz, der hilflos, aber mit viel Mut und Energie gegen ihn ankämpfte.
Cyramo war den Tränen nahe, das konnte man ihm ansehn.
„Abschaum bist du, in des Königs Augen und somit auch in aller Welt.
Denn die Ehre schwindet mit deinem Gesicht.“
Marcellus schnaubte.
Das war genug in seinen Augen.
In hohem Bogen und einer leicht gekonnten Bewegung, schlug er Cyramo das Schwert aus der Hand.
Fabiola keuchte und sie fasste sich an die Brust.
Cyramo, nicht!
„Du Narr, du Dummkopf!“, schnaubte Marcellus erzürnt über die Worte des Prinzes.
„Ich befehle dir, senke dein Schwert nieder vor des Prinzen Angesicht!“
Tarabas‘ Stimme hallte durch den Saal und Marcellus hielt inne.
Er stand mit dem Rücken zum König und Cyramos Knie zitterten.
Schnell trat er einige Schritte zurück und senkte sein Kopf.
„Dein Kampf ist mit mir“, hörte Marcellus die schwache, unverwechselbare Stimme seines Königs und der Merchist spürte erneut Hass in sich aufkommen.
Der Verräter war endlich her gekommen!
Zu lange hatte er ihn warten lassen!

#28 RE: Thronsaal von Cyrill 05.03.2011 14:45

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Cyrill stand mit Luciana vor der öffnen Türe des Thronsaals.
Darin hallten Stimmen und Schwertklänge waren vorher zu vernehmen gewesen.
„Sie sind drin“, sagte Cyrill und Unbehagen breitete sich in ihm aus.
„Ich will das sehn, Luciana“, sagte er und blickte zu seiner Begleiterin.
„Aber wir werden nicht eingreifen.“

#29 RE: Thronsaal von Deos 05.03.2011 14:48

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Eine alte Legende besagt, dass einst ein König kommen wird, grösser als alle anderen zuvor.
Er wird das Land regieren und Frieden wird sein in jedem Wesen und jedem Tier.
Und er wird wachen über die Reichen und die Armen.
Er wird sie tragen auf seines Königs Schoß.

#30 RE: Thronsaal von Luciana Thunderstorm 05.03.2011 14:55

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Luciana legte Cyrill eine Hand auf die Schulter.
"Darf ich mitkommen?"

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