#1 Drachenställe von Cyrill 05.03.2011 10:29

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Cyrill gelangte mit Luciana in den Drachenstall.
Das Pulver von Fora wirkte, sie hatten an den Soldaten ungesehn vorbeschreiten können, ohne jegliche Probleme.
Durch einen unterirdischen Pfad waren sie herein gelangt; der schwere Stein am Boden diente als Eingang und Ausgang.
„Komm“, sagte Cyrill, der Luciana seine Hand reichen wollte, sie dann aber wieder wegzog.
Mit seinem Federgewicht hätte sie ihn wohl gleich in die Tiefe gerissen, so unnütz wäre es sich von einem Jungen helfen zu lassen.
„Wir müssen uns beeilen, der König ist in seinen Gemächern.“
„Uhu, uhu!“
Ein aufgeregtes Schuhuhen ging durch den Stall und ein unruhiges, nervöses Federnschlagen.
Die Pferde scheuten auf und Federn regneten von der Decke.
„Uhu, bitte, verschont mich, verschont mich!“, rief nun Nebraxas, der hinunter auf einen Pfosten flatterte und eine Pistole an seinen Schläfe hielt.
„Ich habe nichts getan! Ich schwöre, ich bin unschuldig!“, jammerte er und gab erneut ein verzweifeltes Gurren von sich. 1[/size]

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[size=85]1: Nebraxas ist ein (nicht verfluchtes) Sumpfwesen; deshalb sieht er Cyrill und Luciana

#2 RE: Drachenställe von Luciana Thunderstorm 05.03.2011 12:11

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Luciana schaute zu Nebraxas und dann zu Cyrill.
Sie ließ sich jedoch nicht beirren und schlüpfte dann durch das Loch in die Tiefe.

EDIT:

Luciana kletterte aus dem Loch und schaute hinauf zu Nebraxas.
Oh Gott, was war das denn?
Unsicher schaute sie zu Cyrill.

#3 RE: Drachenställe von Nebraxas 05.03.2011 12:15

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[also von dem loch aus sind sie nach oben in den stall gelangt
sorry, wenn ichs zu undeutlich geschrieben hab!]


Cyrill sah zu Nebraxas, der sich eine alte Pistole an den Kopf hielt und aufgeregt vor sich hergurrte.
„Nebraxas!“, ihm fiel ein Stein vom Herzen.
Gut trafen sie das Tier hier.
„Bitte!“, weinte nun dieser und er fuchtelte wie wild mit der Pistole herum.
„Ich wollte nicht! Ich habe niemals-“
„Los geh, keine Zeit zum reden!“, sagte Cyrill, der dem „Steinkauz“ dann die Pistole aus der Hand riss.
Nebraxas krächzte laut auf.
„Hole Aleander! Hole ihn!“
Nebraxas sah verwirrt zu Cyrill.
Er schwieg einen Moment und schwang dann wieder aufgeregt mit seinem Gefieder auf und ab.
„Woher soll ich denn wissen, wo er ist? Bestimmt ist er ins sichere Exil, das könnte Tage dauern!“
„Hole ihn“, wiederholte Cyrill ernst.
„Denn so unschuldig er in diese Welt gekommen ist, so hat er noch eine Chance zu gute sich des besseren zu Beweisen. Geh, dann wirst du ihn auch finden.“
Nebraxas atmete tief durch.
Doch dann nickte er entschlossen.
„Ja, wie du befielst. Krächz!“
Er verneigte sich knapp und flatterte davon.
Cyrill atmete erleichtert auf und sah dann auf die Pistole in seinen Fingern.
Schnell legte er sie weg und blickte zu Luciana.
„Wir werden niemanden töten.
Das ist nicht unser Kampf.“

#4 RE: Drachenställe von Luciana Thunderstorm 05.03.2011 12:23

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Luciana schaute Nebraxas nach und betrachtete dann die Pistole.
Sie nickte knapp und schaute wieder Nebraxas hinterher.
"Wer ist Aleander?"

#5 RE: Drachenställe von Cyrill 05.03.2011 13:42

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"Das ist der königliche Berater", sagte ihr Cyrill darauf.
Ja, er glaubte daran, dass Aleander noch nicht spurlos aus dem Schloss verschwunden war, wie wohl die meisten Minister es sicherlich waren.
"Komm, lass uns gehn.
Ich kenne den Weg."

Dabei liefen sie an einer steinernen Drachenstatue vorbei und Cyrill blieb rasch stehen.
„Verbeug dich, das ist der Königsdrache“, sagte er und verneigte sich rasch.
Dann eilte er los und öffnete die Ausgangstür des Stalles.
Eine Treppe führte hinauf in die Eingangsgänge, wo auch schon die ganzen Soldaten am Tor den Pöbel mit aller Kraft zurück hielten.
Cyrill sah darauf und er runzelte die Stirn.
„Sie werden es nicht mehr lange schaffen“, sagte er und deutete dann auf die nächste Treppe, die nach oben führte.
Sie mussten weiter hoch.

#6 RE: Drachenställe von Luciana Thunderstorm 05.03.2011 13:46

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Luciana verneigte sich vor dem versteinerten Drachen und eilte Cyrill dann hinterher.
Sie betrachtete die Soldaten die mit aller Kraft veruschten den Pöbel zurück zu halten.
Es war sicher nur noch eine Frage von Momenten, bis die Soldaten aufgaben.
Sie folgte Cyrill dann weiter.

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